Geschichte des Rennens

2024 findet nun schon die 27. Mitteldeutschlands Cyclo-Crossserie statt. Begonnen hatte alles 1998 durch die Initiative des sächsischen Radsporturgesteins Hans Bergert aus Hohenstein-Ernstthal als Mitteldeutsche Querfeldeinserie. Hans organisierte damals eine kleine Serie rund um seine Heimatstadt, um den eigentlich in Ostdeutschland traditionellen, aber zum damaligen Zeitpunkt fast gestorben Querfeldeinsport wieder zu beleben. Mit der Zeit wurde die Serie immer populärer und neben den mitteldeutschen Radsportenthusiasten interessierten sich auch immer mehr Freunde dieser Radsportart aus den angrenzenden Bundesländern. 2004 stieg als Koorganisator Winfried Kreis vom Weißenfelser Radverein „White Rock“ ein und 2006 folgte ihm Michael Schurig vom 1.RC Jena mit der Übernahme der Ergebniserstellung sowie seit 2011 auch mit der Erstellung und Führung der cupeigenen Internetseite. 2017 kam mit Biehler als Hauptsponsor ein renommierter Sportbekleidungshersteller aus der Region der Serie an Bord. Hans Bergert zog sich nach und nach aus der Organisation zurück und freut sich heute, dass die „Jungspunde“ seine Serie mit seinen Maximen fortführen und weiter ausbauen. Dennoch ist Hans der Serie nicht ganz verloren gegangen, den bei dem ein oder anderen Rennen ist er noch als fachkundiger Sprecher zu erleben. Im Jahre 2020 übernimmt nun der auf Crossräder speziallisierte Bikehersteller Gunsha das Hauptsponsoring. Allerdings musste im selben Jahr auf Grund von Corona die Serie nach nur einem Rennen ohne Gesamtwertung abgebrochen werden. Ähnlich geschah es der Serie im Jahr 2021. Allerdings konnten hier immerhin 4 Rennen stattfinden. Dies war ausreichend, um eine sinnvolle Gesamtwertung zu erstellen.
2022 war dann Corona überwunden und mit 7 Rennen wurde wieder eine ansehnliche Serie durchgeführt. 2023 passte sich die Serie der Zeit an und entsprechend der Umbenennung von Querfeldein auf Cyclo-Cross auf vielen Gebieten – z.B. in der Wettkampfbestimmung des BDR – fand nun auch eine Umbenennung von Mitteldeutscher Querfeldeinserie in Mitteldeutschlands Cyclo-Crossserie statt.
Die Serie selbst sieht sich als gute Serie für den mitteldeutschen Raum, aber nicht als Konkurrenz zur großen Schwesterserie, der Radbundesliga Cross. Vielmehr möchte man mit der Serie den Crosssport in der Region fördern und vor allem Fahrern der Region eine preisgünstige und ortsnahe Alternative anbieten. Die Möglichkeit sich im Crosssport zu probieren steht dabei mit an erster Stelle.
In den letzten Jahren wurde dazu die Serie immer professioneller. Neben der eigenen Internetpräsenz der Serie, wo immer aktuell die Ergebnisse der einzelnen Läufe veröffentlicht sowie die Gesamtwertung für jeden Teilnehmer und Interessierten geführt wird, arbeitet man auch im Hintergrund unter den Veranstaltern an der Verbesserung des Reglements sowie der Organisation der einzelnen Veranstaltungen. In diesem Jahr wird die Serie weiter vereinheitlich auftreten. Hauptsponsor Gunsha stellt dazu den Veranstaltern entsprechende Plakate zur Bewerbung der einzelnen Rennen zur Verfügung und im Bereich der Ausschreibungen sind die einzelnen Läufe auch besser als Bestandteil der Serie erkennbar. Mittlerweile umfasst die Serie zwischen  6 und 8 Läufen, bei deren Umfang es auch bleiben soll. Mit dieser Anzahl an Läufen bleibt die Serie für die Teilnehmer übersichtlich und die Teilnahmemöglichkeit übersteigt für die Sportler auch nicht das „Grenzenlose“.
In diesem Jahr rechnen die Veranstalter wieder mit mehr als 400 Teilnehmern und einer weiteren Zunahme der Zuschauerzahlen. Sicher wird man hierzulande nicht bei 10- bis 15000 Zuschauer wie bei einfachen Crossrennen in den Beneluxstaaten kommen, aber von einer weiteren Popularisierung dürfen die Veranstalter dennoch träumen.
Wir heißen Euch recht herzlich willkommen
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2 Replies to “Geschichte des Rennens”

  1. Liebe Sportfreunde,

    auch wenn dieses Jahr erneut der Strich durch die Rechnung gemacht wurde, ist Eure Serie einfach nur großartiges Engagement im Dienste des Breitensports. Ich hoffe, daß 2022 wieder Möglichkeiten sich ergeben für Rennen und diese vielseitige und attraktive Sportart weiter an Publikum gewinnt, bei den Aktiven wie Zuschauern.

    Mit besten Grüßen
    Ernst Stöckmann (Halle/S.)

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