21. Cross in Radibor – wieder kein Schönwetterrennen 2026
Nach dem vom Sturm recht gezausten Jubiläumsrennen im Vorjahr hatten sich die Sportler und Veranstalter wieder mal weniger spektakuläres Wetter am Rennsonntag gewünscht. Das allerdings wurde ab Donnerstag nicht mehr vorhergesagt. Stattessen vormittags Regen und stürmische Winde bis 75 km/h. Wieder kam Unsicherheit, ob das zweite Rennen der mitteldeutschen Serie „Gunsha Cross Challenge 2026/27“ komplett auszutragen geht. Es gab aber auch die Aussage, dass das Sturmtief „Manja“ Sachsen weniger trifft. Das beruhigte auch die meisten der angemeldeten 185 Sportler. Sie traten die Reise in das beschauliche Örtchen an. Dabei sind neben dem Einzugsgebiet des Gunsha-Cups in Sachsen, -anhalt und Thüringen unter anderem auch Landshut, Hof, Prag, Cottbus und Köpenick zu lesen. Die Erfahrung, ein gut vorbereitetes Rennen auf einer besonderen Strecke zu fahren und von der Inselteichgemeinschaft kulinarisch bestens versorgt zu werden, half sicher manchem, aufkommende Wetterbefürchtungen beiseite zu schieben. Die Zahl der tatsächlich startenden Sportler schwankt immer etwa 10 % um die der Voranmeldungen, bei Sonne nach oben, zum Renntag heuer fehlten 16 %. Schulferien sind auch für einige ein Hinderungsgrund und von Grippe war auch die Rede, die wohl das schon nicht üppig gemeldete Damenfeld gleich um 2/3 dezimiert hat.
Eine positive Überraschung war, dass nach langer Abwesenheit zumindest in den Schülerklassen wieder die Nachbarländer der Oder-Neiße-Region vertreten waren. Diese Gäste zeigten dort auch beeindruckend, welchen Leistungsstand man z. B. in der U15 schon haben kann. Wegen des Wetters bei Aufbau am Vortag und der Prognose hatten wir auf die Installation windanfälliger Werbebanner verzichtet und die in Sicherheit gebracht. Wie richtig das war, zeigte sich früh. Viele Äste lagen nach der Nacht umher und die doch befestigte Werbung war zu richten. Aber alles überschaubar, weniger Wind als befürchtet und nur etwas Regen ließen den Renntag gut zu. Letztendlich gingen 163 Radsportlerinnen und Radsportler aus Mitteldeutschland, Brandenburg, Bayern sowie den benachbarten EU-Ländern in Radibor an den Start. Die abwechslungsreiche Strecke rund um Mühlhäuser, Sportplatz und den Mischwald am Schloss bot wieder beste Voraussetzungen für spannende Wettkämpfe. In zehn Rennklassen wurden um vordere Platzierungen und schnelle Rundenzeiten gekämpft. Die Startfolge und Zeitplanung richteten sich dabei nach den Vorgaben der Gunsha Cross Challenge. Als Auftakt des Renntages standen traditionell die vom RSV Bautzen e. V. organisierten Kindercrossläufe über 550 Meter beziehungsweise 1.100 Meter auf dem Programm. Trotz der schwierigen Wetterbedingungen gingen 26 Kinder an den Start, darunter viele Schülerinnen und Schüler der Grundschule Radibor.
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